Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen. Eine der wichtigsten Prüfungen meines Pharmaziestudiums lag vor mir. Und ich, obwohl hundemüde vom Lernmarathon der letzten Tage, wälzte mich unruhig von einer Seite zur nächsten.
Die Stunden, die ich in dieser Albtraumnacht tatsächlich die Augen zumachte, kann ich an einem Finger abzählen.
Und obwohl ich die Prüfung wie in Trance bestanden habe, schwor ich mir, dass mir sowas nie wieder passieren sollte.
Wenn Du auch manchmal trotz Müdigkeit nicht schlafen kannst, dann findest Du in diesem Artikel 4 heiße Tipps.
Ich bin kein Fan davon, vorzeitig Panik zu schieben.
Eine Nacht mal nicht schlafen zu können ist kein Malheur und uns allen schon passiert. Vielleicht bist Du aufgeregt, weil am nächsten Tag ein wichtiges Ereignis stattfindet. Oder Du machst Dir etwas mehr Gedanken als sonst. Und da kann es schon mal passieren, dass Du müde ins Bett gehst, Dir aber trotzdem schwer mit dem Einschlafen tust.
Vielleicht wachst Du auch nochmal auf und tust Dir schwer, wieder einzuschlafen. Oft reguliert sich der Schlaf dann aber in der darauffolgenden Nacht wieder von selbst.
No big deal. Deswegen wirft man sich noch lang keine chemische Schlafkeule ein.
Die Sache ist die: Hast Du am nächsten Tag frei, oder ist es ein normaler Tag, dann kannst Du schon mal eine Nacht durchtauchen.
Was aber, wenn sich am nächsten Tag ein wichtiger Termin, eine Präsentation, oder eine Prüfung bedrohlich vor Deinem geistigen Auge aufbauen? Dann, ja dann ist es besser, wenn Du vorbereitet bist und rechtzeitig etwas gegen die sich anbahnende Schlaflosigkeit unternimmst.
Durch meine schlaflose Horror-Nacht hatte ich meine persönliche Lektion gelernt und seitdem immer eine zuverlässige Einschlafhilfe quasi unter meinem Kissen bereit.
Eins vorweg. Auch wenn es Dir so mancher Hersteller von Schlafpülverchen weismachen will: Nicht alles wirkt und schon gar nicht bei jedem.
Was das bedeutet? Dass Du wohl ein paar Sachen ausprobieren musst, um Deine persönliche “Wunderpille” zu finden.
Andererseits gibt es einige Inhaltsstoffe, die in wissenschaftlichen Studien sehr wohl respektabel abgeschnitten und ihre schlaffördernde Wirkung bewiesen haben.
Hier meine kleine, aber feine Auswahl:
Kannst Du ab und zu nicht schlafen, obwohl Du müde bist, ist das noch lange kein Beinbruch und bedeutet auch nicht, dass Du unter einer echten Schlafstörung leidest.
Kommt das aber öfter vor, macht es Sinn für solche Fälle eine Einschlafhilfe parat zu haben. Die Auswahl an natürlichen und chemischen Schlafmittelchen ist mittlerweile so groß, wie die Chiantihänge in Süditalien.
Als Nahrungsergänzungsmittel haben sich unter anderem Melatonin und das ayurvedische Superkraut Ashwagandha bewährt. Bei rezeptpflichtigen Schlafmedikamenten sind Z-Drugs eine mögliche Alternativen (alles weitere dazu bitte mit Deinem Arzt besprechen).
Meine persönliche Meinung und Erfahrung ist, dass man schon alleine dann besser schläft, wenn man weiß, dass man eine wirksame Einschlafhilfe im Notfallkästchen hat.
Alles Gute,
Dein
Mag. pharm. Felix Cerny